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Kreischa mit Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf im Ev. - Luth. Kirchspiel Kreischa - Seifersdorf

Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
                            

Römer 15, 7 (L)

 


Im März fuhren alle Konfirmanden der 8. Klasse unseres Kirchspiels zur Konfirmandenrüstzeit nach Pirna Liebethal. Gemeinsam wurde der Vorstellungsgottesdienst, der beim Erscheinen dieses Boten schon gehalten wurde, vorbereitet. Vorher haben alle Konfirmanden das Glaubensbekenntnis so erarbeitet, dass wir hoffen, dass jeder es versteht.
Die Jugendlichen haben es auf einer Seite schwer damit und anderseits stecken so viele Fragen in ihnen, dass diese Stunden im Konfirmandenunterricht sehr bereichern. Und dann sollen sie ihre eigenen Glaubenssätze aufschreiben. Die habe ich für dieses Jahr für den Vorstellungsgottesdienst und für das Erinnerungsbild an die Konfirmandenzeit zusammengefasst.  

Glaubensbekenntnis der Konfirmanden 2015

Ich glaube,
Gott ist bereit mir zu helfen.
Er weiß um mich und will mir Kraft geben.

Ich glaube an Jesus Christus,
der mich begleitet und Hoffnung zum Glauben gibt.
Er wurde für mich gekreuzigt, damit ich Vergebung erfahren kann.
Seine Auferstehung nimmt mir die Angst vor dem Tod und gibt mir die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.
Er kann das Leid auf der Erde erträglicher machen.
Er ist für mich Wegweiser, der meine Schritte lenkt und mir beisteht.
Auf ihn kann ich mich verlassen.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
der mich so sieht, wie ich bin und mir ermöglicht in der Gemeinschaft der Christen zu bestehen.
Er veranlasst mich für den Frieden und für die Gerechtigkeit einzutreten, damit jeder ein gutes Leben haben kann.
Amen

Aufgefallen ist mir, dass zur Auferstehung sehr wenig aufgeschrieben war: Weiß nicht, was danach kommt! Tod – ich lebe! Ich bin jung und gesund, Tod – nein! Auferstehung – ja, aber wie das sein wird???

Niemand kann sagen, wie Auferstehung ist. Auch die Bibel berichtet kein Wort darüber. Sie erzählt nur vom Davor und vom Danach: Jesus wird ans Kreuz genagelt, er stirbt und wird in ein Felsengrab gelegt. Seine Freunde trauern. Eine Nacht vergeht, ein Tag, wieder eine Nacht. Im Morgengrauen des dritten Tages finden die Jünger das Grab leer vor. Der Evangelist Johannes erzählt, dass eine der Frauen Jesus begegnet. Sie erkennt ihn erst, als er sie bei ihrem Namen ruft. Er scheint derselbe und gleichzeitig ein anderer zu sein. Seine äußere Erscheinung ist verändert, die Beziehung nicht. Aus der irdischen ist eine himmlische Existenz geworden. Leib und Seele leben. Darauf hoffen Menschen, wenn sie Ostern feiern. Wie auch immer die eigene Existenz nach dem Tod aussehen wird: Sie wird heil sein und ganz und nah bei Gott – das glaube ich.

Ostern ist das älteste aller christlichen Feste. Schon die ersten Christen feierten es jeden Sonntag. Einer von ihnen, der Apostel Paulus, schrieb in einem Brief: Ihr seid mit Christus auferweckt. Auferstehung beginnt also schon mitten im Leben. Man kann sie nicht machen. Es sind besondere Erlebnisse, kleine Augenblicke, Sätze, die mich froh und glücklich machen und hoffen lassen. Nach der Konfirmandenrüstzeit erinnere ich mich an solche unerwarteten Kleinigkeiten, die das Besondere herausheben. Das erste Mal durften wir erleben, dass die Jugendlichen den Filmabend abwählten und lieber miteinander redeten und zusammen saßen, spielten, lachten, ihre Gemeinschaft genossen. Intensive Gedanken und Fragen in den Gruppenarbeiten, das Interesse mehr zu erfahren und sich auf dem Glaubensweg weiterzubewegen, sind für mich kleine Osterfeste und machen mich dankbar, mit der Jugend auf dem Weg zu sein, ihnen zu zuhören und sie in ihren Zweifeln zu verstehen, mit zu helfen, ihre Zweifel zu überwinden und das Glaubensbekenntnis zu sprechen. Das erweckt in mir die Hoffnung, die das Osterfest in sich hat und ich kann die Worte von Dietrich Bonhoefer lesen und bejahen:

„Wenn schon die Illusionen bei den Menschen
eine so große Macht haben,
dass sie das Leben in Gang halten können –
wie groß ist dann erst die Macht,
die eine begründete Hoffnung hat?
Deshalb ist es keine Schande, zu hoffen,
grenzenlos zu hoffen!“

Mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Osterfest!
Ihre Gemeindepädagogin Kerstin Wrana

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