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Kreischa mit Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf im Ev. - Luth. Kirchspiel Kreischa - Seifersdorf

Jahreslosung 2014

Gott nahe zu sein ist mein Glück.
                            

Psalm 73, 28

 

 


Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit

Sprechen Sie Engelisch?

Wie bitte – werden jetzt einige fragen. Engelisch? Der Pfarrer meint wohl „Englisch“…?!? Nein? Was er wohl damit meint?

Nun: Sie haben es vielleicht an Hand des Bildes erkannt, worum es mir geht. Sie sehen einen Engel als Schnitzerei an unserem Altar der Kirche Kreischa, der in diesem vergehenden Jahr immerhin schon 301 Jahre alt geworden ist. Engelisch kommt also nicht von Englisch, sondern von Engel. Es ist die Sprache, die Engel sprechen und verstehen.

Engel gehören in die nun beginnende dunkle Jahreszeit des Advents. Wir kennen sie als den typischen Adventsschmuck „Engel und Bergmann“ aus dem Erzgebirge. Hier sind sie Lichtbringer, was auch symbolisch gemeint ist. Aber nicht nur zum Adventsschmuck gehören Engel. Ursprünglich stammen sie aus der Bibel und kommen sowohl im Alten als auch Neuen Testament vor. So wird z.B. Maria, der Mutter Jesu, von einem Engel kundgetan, dass sie einen Sohn gebären sollte. Und was wäre die Weihnachtsgeschichte vom Heiligen Abend ohne Engel und Engelschar? „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr in der Stadt Davids…“ Ob das unser Engel am Kreischaer Altar auch spricht oder den Gottesdienstbesuchern zusagt? Zumindest erinnert er uns daran, welche Botschaft in der Kirche zur Advents- und Weihnachtszeit weitergesagt wird – uns zur Freude.

Sie verstehen Engelisch? Sie sprechen diese Sprache auch? Schon wenige Worte können einem Menschen Licht in seine Dunkelheit bringen. Nicht nur als ein Wort der Orientierung oder der Klärung, sondern auch im Sinne von Trost und Hoffnung. Worte können Furcht nehmen – sowohl die Furcht vor bestimmten Dingen im Leben als auch dich Furcht voreinander. Worte können Freude verkünden, Freude verbreiten, Freude wecken – und brauchen wir das nicht alle wie die Luft zum Atmen?

Ach, wenn wir doch auch so reden würden, viel mehr. Wenn wir doch unseren Angehörigen, unseren Freunden und Nachbarn viel mehr sagen würden: Komm, schau mal auf! Ich weiß ja von deinen (und meinen) Sorgen, ich weiß von den Problemen unserer Welt, ich weiß, wie ungerecht du manches findest. Aber lass uns nicht nur darüber klagen. Ich weiß auch noch etwas anderes zu sagen: Wir brauchen keine Angst zu haben! Gott will dein Heil, nicht dein Unheil. Er hat dich nicht übersehen. Er lässt dich nicht fallen. Er hat für uns alle eine Perspektive. Er will Frieden, er will Gerechtigkeit. Und sein Heiland, Jesus, der Christus hat uns gezeigt wie’s geht. Er hat mit dem Heil-Machen angefangen. Wenn wir uns doch mehr von ihm abgucken würden!

Sprechen Sie Engelisch! Und das nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit. Sie werden merken: umso mehr man sich darin übt, umso einfacher wird es und erbaut nicht nur die anderen, sondern auch einen selbst.

In diesem Sinne eine fröhliche und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, auch im Namen der Kirchgemeindevertreter und Mitarbeiter, Ihr Pfarrer Konrad Adolph

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