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Saida

1. urkundliche Erwähnung: 1350
 
Name: altslaw. seydowichin = kleiner Ort des Zid
 
geographische Lage: östlich von Kreischa
 
Dorfform: weilerartiger Wohnplatz


Die Vorgeschichte des kleinen Ortes des Zid liegt im Dunkeln. Geschichte und Geschichten, Dichtung und Wahrheit sind miteinander verwoben. Dem Namen nach eine slawische Gründung, liegt es in der hochgelegenen Quellmulde eines Zuflusses des Gombsener Wassers. Es soll während der Gründungszeit von einem dichten Wald umgeben gewesen sein. Heute eröffnet sich von seiner Höhe aus ein herrlicher Rundblick auf den Kreischaer Kessel und bei klarer Sicht darüber hinaus.

Als Mülich von Carlowitz 1455 das Rittergut Niederkreischa kauft und 1456 von Herzog Friedrich damit belehnt wird, heißt es "...mit dem halben Dorfe (Kreischa) und einer Mühle in der Pflege Dohna (Teufelsmühle), dazu die Dörfer Saida, Karsdorf, Zscheckwitz...". 1470 wird Mülich auch mit dem Oberhofe (Oberkreischa) "...mit Vorwerk Saida, Kirchlehn und Kreitzscham..." beliehen.

Was liegt zwischen 1350 und 1470?

In seiner romantischen Erzählung "Und Raben flogen um Dohna" bringt der Verfasser Dr. Friedrich Stecher Saida mit dem Kloster Sobrigau und mit der Dohnaischen Fehde zusammen. Während dieser Zeit (nach 1401) soll der Mönch Urban, von einem Kreuzzug zurückgekehrt, vom Abt Dieter von Bünau das Recht erwirkt haben, als Einsiedler auf der Saidaer Höhe leben zu dürfen. Er soll den von Jeschke von Dohna Verfolgten Hilfe gewährt, dieselben mit Speise und Trank gelabt und sie verborgen gehalten haben.

Urban soll auch Saidas Ruf als Kastaniendörfchen begründet haben, und in der Tat konnten die Einwohner über viele Generationen auf eine Vielzahl dieser mächtigen uralten Bäume stolz sein. Die Zeit und die Menschen, besonders die Wirren mehrerer Kriege, ließen sie bis auf wenige Exemplare an der Außenseite des ehemaligen Freigutes zusammenschrumpfen.

Von Ober- und Niederkreischa wurde Saida erst nach 1830 getrennt. 1939 vereinigte es sich mit Gombsen. 1973 wurde Saida mit Gombsen und Wittgensdorf nach Kreischa eingemeindet. Es ist nach Kreischa gepfarrt, die Kinder besuchten die Kreischaer Schule.

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