Mittelschule Kreischa
Kirchweg 1a-1c
01731 Kreischa
Tel. (035206) 22062
Fax (035206) 30453
E-Mail: ms-kreischa@web.de
Internet: www.ms-kreischa.de
Schulleiter
Wolfgang Schuster
Träger
Gemeinde Kreischa
Unterrichtszeiten
Einlass: 07.35 Uhr
Stundenverlauf – normal
0. Stunde 07.00 – 07.45 Uhr
1. Stunde
} 07.50 – 09.30 Uhr (1. Block inkl. 10 min Pause)
2. Stunde
(15 min Pause)
3. Stunde 09.45 – 10.30 Uhr
(10 min Pause)
4. Stunde
} 10.40 – 12.20 Uhr (2. Block inkl. 10 min Pause)
5. Stunde
(25 min Pause)
6. Stunde 12.45 – 13.30 Uhr
(10 min Pause)
7. Stunde 13.40 – 14.25 Uhr
(05 min Pause)
8. Stunde 14.30 – 15.15 Uhr
Stundenverlauf bei außergewöhnlichen Temperaturen
0. Stunde 07.00 – 07.45 Uhr
1. Stunde
} 07.50 – 08.55 Uhr (1. Block inkl. 05 min Pause)
2. Stunde
(15 min Pause)
3. Stunde 09.10 – 9.40 Uhr
(10 min Pause)
4. Stunde
} 09.50 – 11.00 Uhr (2. Block inkl. 05 min Pause)
5. Stunde
(10 min Pause)
6. Stunde 11.05 – 11.35 Uhr
(10 min Pause)
7. Stunde 11.45 – 12.15 Uhr
(05 min Pause)
8. Stunde 12.20 – 12.50 Uhr
Allgemeines und Informatives
Es besuchen zum Stand August 2011 167 Kinder und Jugendliche die Mittelschule Kreischa.
Klassen- und Abschlussfahrten gehören in unserer Schule zum festen Bestandteil in der Arbeit mit ihren Kindern. Erfahrungen und Ergebnisse aus diesem Bereich möchte kein Kind und kein Lehrer mehr missen. Exkursionen gehören ebenfalls ganz fest zum Schulalltag dazu. Ob Berlin, Niederwartha, Pirna oder Dresden - das sind Unterrichtstage, die jeder Schüler toll findet!
Seit 1991 verbindet uns eine herzliche Partnerschaft mit der Schule in Schnaittach.
Weitere Informationen erhalten Sie auch in der sächsischen Schuldatenbank (hier klicken).
SZ-Schulnavigator
Im Auftrag der Sächsischen Zeitung haben Forscher der TU Dresden Eltern an Mittelschulen zur allgemeinen Schulzufriedenheit, zur Schulqualität, den Leistungsanforderungen und zur Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule befragt. Die Mittelschule Kreischa erreichte dabei ein sehr gutes Ergebnis. Die Zufriedenheit der Eltern zeigte sich im hohen Anteil von über 86 Prozent, der sich wieder für diese Schule entscheiden würde, sowie im Ruf der Schule als Motiv für die Schulentscheidung. Nähere Informationen finden Sie hier.
(Quelle: SZ 03.01.2012)
Oper „Die Zauberflöte“
von Wolfgang Amadeus Mozart
in der Staatsoperette Dresden,
März 2012,
mit den Klassen 6a, 6b und 7 der Mittelschule Kreischa
Im März dieses Jahres waren 3 Klassen unserer Schule, Lehrer und Eltern in Mozarts Oper „Die Zauberflöte“. 66 Schüler konnten diese Märchenoper in der Staatsoperette Dresden sehen, hören, - erleben.
Dieses Erleben war sehr unterschiedlich: viele waren das erste Mal in einer Oper, es gibt die unterschiedlichsten Erfahrungen im Umgang mit Musik, unterschiedlichen Geschmack,…
Die Meinungen reichten demzufolge von „…habe zwar nicht alles verstanden, war aber schön.“, „…das Bühnenbild war prächtig…“ und „… Papageno und seine ‚Erhängen-Szene’ war lustig“ (!) bis zu Äußerungen wie „Wozu braucht man das?“
Drei Stunden Oper wollten also gemeistert sein und die Sorgen der Lehrer und Eltern um Unkonzentriertheiten, Nichtverstehen und Undiszipliniertheiten waren nicht ganz unbegründet….
In Vorbereitung des Opernbesuches fand deshalb u.a. ein Opernprojekt der Staatsoperette Dresden statt, welches die Schüler auch von Theaterseite gut auf das Bühnengeschehen eingestimmt hat. So wussten sie also um Tamino und Pamina, die Nöte Papagenos und der der Königin der Nacht, der Stärke Sarastros und seiner Bruderschaft. Sie erfuhren von den Zusammenhängen zwischen ägyptischen Tempeln und Szenen im mitteleuropäischen Wald, von Initiationsritualen, von freimaurerischen Elementen in der Oper,… Sie haben am eigenen Körper die Kunst des „in eine Rolle schlüpfen“ gespürt. Herzlichen Dank der Theaterpädagogin!
Sicher konnten unsere Schüler noch nicht die Kraft Mozartscher Musik wiedergeben, doch verstanden, worum es ging, haben die meisten. Und die Mehrzahl hat eben auch die wunder-baren Klänge der „holden Flöte“ erlebt.
Einen großen Dank möchten wir an dieser Stelle an den RVD bzw. die DVB richten, die uns, nicht zum ersten Mal, problemlos in einem Extra-Bus hin- und zurückgebracht haben.
Dank auch den begleitenden Eltern für ihre Unterstützung.
Im Namen der Lehrer der Mittelschule
B. Reuter
Planspiel Kommunalpolitik „Ohne Jugend ist keine Staat zu machen“ der Klasse 10 der Mittelschule Kreischa im März 2012
Unser Planspiel-Projekt begann am Montag, dem 19. März 2012. Zwei junge Frauen von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hannah Gilles und Maria Möbius, begrüßten uns zum Anfang und stellten gleich die erste Aufgabe. Wir durften die Regeln fürs Planspiel selbst bestimmen! Dann fühlten sie uns auf den Zahn und kitzelten alles Wissen aus dem Gemeinschaftskunde-Unterricht aus uns heraus. Zwischen den einzelnen Aufgaben und Lehreinheiten machten wir kleine Lockerungsspiele. Am Ende des ersten Tages setzten wir uns in einen Stuhlkreis und werteten das Erlebte und Gelernte aus. Der zweite Tag lief ähnlich ab wie der Erste. Wir arbeiteten in Gruppen oder die ganze Klasse zusammen. Ab 10 Uhr hatten wir Gemeinderäte zu Gast: Frau Hempel, Herrn Kohl, Herrn Lerche, Herrn Wohlfarth, Herrn Mende sowie als Gast Herrn Schulz aus Quohren. Mit ihnen erarbeiteten die „Prinzessinnen-Partei Kreischa“ (PPK), die „Grünen Daumen“ (GD) und die „Freie Soziale Schülerpartei“ (FSS) ihre Anfragen und Anträge. Sie halfen uns vor allem in Sachen Beamtendeutsch, welches wir als Schüler noch nicht beherrschen, aber schließlich stimmte die Formulierung. Am Schluss werteten wir gemeinsam mit den Gemeinderäten die Ergebnisse aus. Höhepunkt des „Planspiels Kommunalpolitik“ war die Gemeinderatssitzung am Donnerstag, dem 22. März 2012 im Rathaus. Statt der Gemeinderäte saßen nun wir Schüler im Saal und lasen aufgeregt noch einmal die Unterlagen für die Anträge durch. Dann eröffnete der Bürgermeister die Sitzung. Zur Debatte standen ungünstige Busfahrzeiten der Linie 386 und überfüllte Busse der Linie 86 am Morgen. Die „Freie Soziale Schülerpartei“ (FSS) fragte an, wann der defekte Fahrkartenautomat wieder in Betrieb genommen werden kann. Man konnte erkennen, dass alle Schüler die Gemeinderatssitzung ernst nahmen und auf einmal „sietzten“ wir uns sogar!
Die „Grünen Daumen“ stellten dem Bürgermeister Fragen über die Nutzung von erneuerbaren Energien in Kreischa. Danach folgten die verschiedenen Anträge der Parteien. Der Antrag der „Prinzessinnen-Partei“, ein Buswartehäuschen in Quohren zu errichten, ging ohne große Diskussion einstimmig über den Tisch. Der zweite Antrag sorgte dann schon für weitaus mehr Diskussion. Diesen hatten die „Grünen Daumen“ formuliert. Es ging um die Wiederinstandsetzung der alten Schwimmhalle, beziehungsweise erst einmal darum, dass Herr Schöning im Gemeinderat die Möglichkeit für ein solches Unternehmen prüfe. Zuerst meldete sich Lisa-Maria Müller, die Fraktionsvorsitzende zu Wort und unterbreitete dem Bürgermeister Argumente, warum eine Schwimmhalle für den Ort Kreischa unabdinglich ist. Es wurden alle Register gezogen, als die Partei sich entschloss, den Antrag umzuändern. Nun hieß es nur noch, dass die Verwaltung der Gemeinde kostenfrei die Möglichkeit zur Sanierung der Schwimmhalle prüfen solle. Aber trotz der Änderung scheiterte der Antrag!
Die „Freie Soziale Schülerpartei“ stellte den Antrag zur Errichtung eines Jugendclubs in Kreischa. Dieser Antrag scheiterte ebenfalls.
Nach Beendigung des Projekts zeigte sich, dass die Vorbehalte einiger Schüler unbegründet waren. Die Mitarbeit hat uns echt Spaß gemacht, denn bei dem Planspiel kam auch etwas heraus: Bürgermeister Schöning versicherte uns, die Anträge zur weiteren Beratung mit in den Gemeinderat zu nehmen.
Lisa-Marie Müller und Nora Breitenstein